Abgerissene Schraubenköpfe

Der Schraubenkopf ist defekt, ein Herausdrehen unmöglich.
Abgerissene Schraubenköpfe im Rumpf kosteten mich viel Arbeitszeit und Nerven. Um den Rumpf zu schleifen und zu lackieren, war es jedoch nötig, alle Schrauben restlos aus dem Rumpf zu entfernen oder zumindest so gut es ging zu kürzen. Ein Dremel sorgte zu guter Letzt für ein relativ schnelles Ende des Problems.

An etlichen Stellen waren an meiner Coronet die typischen Coronet-Schilder mit ein paar Messing-Schrauben direkt mit dem Rumpf verschraubt. Die folgenden Bilder zeigen das entfernte Emblem, der Abdruck ist gut zu erkennen. In der Mitte des Logos sieht man noch ganz klein die Reste der Schraube.

Das Logo war im Rumpf mit ein paar Schrauben befestigt.
Das Coronet-Logo war direkt mit dem Rumpf verschraubt und etliche der Schrauben vergammelt und nicht herausdrehbar.

An einer anderen Stelle war das Problem noch besser zu erkennen. Auch dort war ein einfacher Beschlag (ich weiß nicht mal mehr, was das genau war) direkt mit dem Rumpf verschraubt und der Schraubenkopf über die Jahre vergammelt, dass ein Herausdrehen mit dem Schraubendreher unmöglich und der Schraubenkopf nicht mal mehr erkennbar war.

Der Schraubenkopf ist defekt, ein Herausdrehen unmöglich.

Es boten sich für mich drei Möglichkeiten an, die ich alle ausprobierte:

Mit Gewalt herausdrehen

Dies war die denkbar schlechteste Lösung, da sich die meisten Schrauben nicht einen Millimeter bewegen ließen und die angesetzte Zange immer wieder abrutschte und dabei sogar noch weitere Kratzer verursachte.

Die abgerissenen Schraubenköpfe boten zu wenig „Futter“ für das Herausdrehen mit der Zange.

Immerhin zwei Schrauben ließen sich so entfernen, was aber bei der Menge der Schrauben und dem Arbeitsaufwand nicht sehr erfolgreich war.

Aufbohren

Diese Methode war weniger ein Aufbohren sondern eher ein „Drumherumbohren“ bis die Schraube herausfiel. Diese Arbeit ging relativ leicht von der Hand, aber verursachte immer größer werdende Löcher und da Löcher im Rumpf denkbar ungeeignet sind für ein Boot und der Rumpf an einigen der gebohrten Stellen relativ dünn war, brach ich diese Methode auch schnell wieder ab. Denn jedes Loch hätte auch wieder zugespachtelt werden müssen.

Das Aufbohren hinterließ relativ große Löcher im Rumpf.
Absägen mit dem Dremel

Ich entschloss mich, die Schrauben einfach im Rumpf zu belassen und mit einem Dremel soweit es ging abzusägen, so daß nichts mehr von der Schraube überstand und die Fläche plan zum Schleifen ist.

Vorsichtig begann ich, die Schaubenköpfe abzusägen.
Durch die hohe Drehzahl rutschte der Dremel immer wieder ab.
Aber letztlich sägte und schliff der Dremel die Schraubenköpfe mühelos ab und das Problem war damit behoben.

 

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